Worms



Nibelungen Festspiele 2014

Dieter Wedel verabschiedet sich mit spektakulärer Neuinszenierung
"Hebbels Nibelungen - born this way"

Zum 13. und zum letzten Mal hat Dieter Wedel in diesem Jahr die Nibelungenfestspiele geleitet. Intendant Dieter Wedel verabschiedet sich von den Festspielen in der rheinland-pfälzischen Stadt Worms. Am Originalschauplatz der Sage, wo einst Kriemhild, Brünhild und Siegfried gelebt, geliebt und Intrigen gesponnen haben sollen, setzte sich der 71-jährige Regisseur dieses Jahr kritisch mit der deutschen Heldensage auseinander.

Am Ende von Kriemhilds langer Reise in die Finsternis steht ein ganzes Weltreich in Flammen. Immer wieder hat sie einen gerechten Prozess gegen den Mörder ihres Mannes Siegfried gefordert, immer wieder wurde ihr das Gericht verweigert.
Sie heiratet den sagenumwobenen Hunnenkönig Etzel, einen der mächtigsten Könige der Welt, hofft auf seine Hilfe im Kampf gegen Siegfrieds Mörder und fordert von ihm die bedingungslose Durchsetzung ihrer Rachepläne. Doch Etzel zögert und auch ihre Brüder stellen sich in absurder Treue vor Hagen. So sieht sich Kriemhild gezwungen zum Äußersten zu gehen: Um den Mord an Siegfried zu sühnen, ist sie bereit, die eigene Familie zu opfern.

"Hebbels Nibelungen - born this way" wurde vom 18. Juli bis zum 3. August 2014
an 16 Abenden aufgeführt.
Die Tribüne auf der Nordseite des Wormser Kaiserdoms fasste 1300 Plätze.


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Update am 3. Januar 2015





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